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Kunst & Kultur
24.06.2010

Sepps „Tyrolensia“

Sepp Messner Windschnur gelingt es immer wieder, mit einfachen Worten und teils fast schon naiv wirkenden Passagen mitten in romantische, gesellschaftliche, politische wie auch soziale Themen zu treffen. Nach einer kurzen Schaffenspause hat der Klausner Liedermacher nun wieder ein gutes Dutzend neuer Songs komponiert, die wie gewohnt die vielen angenehmen, kuriosen aber auch unbegreiflichen Situationen des Lebens widerspiegeln. Seine eigentliche Botschaft ist unverkennbar: Er setzt den Zuhörern mit seiner Musik stets eine rosa Brille auf und zeigt dabei, dass die scheinbar ernsten und wichtigen Themen des Alltags oft nur Schein sind. Deshalb richtet sich sein Appell an das Positive im Leben – und hier speziell an die gute Laune. Für die Produktion der neuen CD „Tyrolensia“ hat Sepp Messner Windschnur wieder einige ausgezeichnete Musiker um sich geschart, die die Songs mit ihm im Studio eingespielt haben. Mit von der Partie sind Markus Dorfmann am Bass, Norbert Rabanser konnte als Schlagzeuger gewonnen werden, Keyboard- und Ziehharmonikameister Giango alias Thomas Demetz lässt Windschnurs Musik in einem ganz neuen und teilweise angenehm melancholischen Glanz erstrahlen und die „vielsaitige“, mal harte und mal zarte Gitarrenarbeit, kommt von Klaus Ramoser. Zudem hat auch der eine oder andere Gastmusiker mitgewirkt, wie Sepp Messners 13-jähriger Sohn Jakob (Percussions) und Gregor Marini, der auch ein paar Mal die Saiten zupfte sowie alle Titel aufgenommen und in seinem Studio fein säuberlich gemischt hat. kr